Schwimmschule Natsens

Schwimmtipps

Die richtige Technik

Schwimmbewegungen sind sehr komplex und sollten in Teilbewegungen zerlegt und geübt werden.
Beispielsweise erst die Beine, dann die Arme, drittens das Üben der Gesamtbewegung und
schließlich die Verbindung mit der Atmung.

Der Zyklus beginnt mit einer langen Gleitphase: Arme gestreckt, Schultern vorgeschoben, Kopf ist gesenkt und Gesicht im Wasser. Die Handflächen zeigen nach unten und befinden sich etwa 15 bis 20 cm unter der Wasseroberfläche.Die Bewegung beginnt: Handflächen nach außen drehen und direkt zur Seite ziehen. Die Ellenbogen bleiben hoch. Dabei durch Mund und Nase ins Wasser hinein ausatmen.

Arme schräg abwärts nach hinten ziehen.

Ellenbogen einwärts drehen. Beginnen, den Kopf zum Einatmen zu heben. Hände einwärts drehen.

Arme bis zur Linie der Schultern ziehen. Den Kopf über die Wasseroberfläche heben und einatmen. Körper und Kinn bleiben flach im Wasser.

Hände vorschieben, Ellenbogen weich nach innen nehmen. Oberschenkel absenken und die Unterschenkel anziehen.

Füße dicht unter der Wassseroberfläche in Richtung Po bewegen. Oberschenkel nur leicht öffnen und wenig anziehen.

Unterschenkel nach außen bewegen. Die Füße nach außen drehen. Den Kopf wieder senken.

Arme strecken, und mit Füßen und Unterschenkeln einen schwungvollen Kreis beschreiben, an dessen Ende die Oberschenkelstrecker noch zusätzliche Kraft bringen.

Knie durchdrücken, kurz bevor sich die Beine schließen. Mit einer anschließenden Gleitphase beginnt der Zyklus erneut von vorne.

Baderegeln

list everything you do

  • Mache dich mit den Regeln zur Selbsthilfe im Wasser für unerwartete Situationen vertraut (Krampf, Strudel, Strömung usw.)
  • Niemals mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen!
  • Kühle dich ab, ehe du ins Wasser gehst und verlasse das Wasser sofort, wenn du frierst!
  • Als Nichtschwimmer nur maximal bis zur Brust ins Wasser gehen!
  • Nur springen, wenn das Wasser unter dir tief genug und frei ist!
  • Unbekannte Ufer bergen Gefahren!
  • Meide sumpfige und pflanzendurchwachsene Gewässer!

list everything you do

  • Schiffahrtswege, Buhnen, Schleusen, Brückenpfeiler und Wehre sind keine Schwimm- und Badezonen!
  • Bei Gewitter ist Baden lebensgefährlich!
  • Überschätze im freien Gewässer nicht Kraft und Können! Luftmatratze, Autoschlauch und Gummitiere sind im Wasser gefährliches Spielzeug!
  • Schwimmen und baden an der Meeresküste ist mit besonderen Gefahren verbunden: Frage zuerst Ortskundige, bevor du ins Wasser gehst!
  • Nimm Rücksicht auf andere Badende, besonders auf Kinder!
  • Verunreinige das Wasser nicht und verhalte dich hygienisch!
  • Ziehe nach dem Baden das Badezeug aus und trockne dich ab!

list everything you do

  • Meide zu intensive Sonnenbäder!
  • Rufe nie um Hilfe, wenn du nicht wirklich in Gefahr bist; aber hilf anderen, wenn Hilfe not tut!

Selbstrettungsfähigkeit in Hallen- und Freibädern sowie in offenen Gewässern

Maßnahmen zur Selbstrettung werden erforderlich, wenn trotz der Kenntnis aller Bewegungen und Gefahren der unterschiedlichen Gewässer Zustände eintreten, die selbst für gute Schwimmer eine bedrohliche Situation darstellen. Typische Situationen wären Erschöpfungszustände durch Selbstüberschätzung oder gesundheitliche Beeinträchtigungen sowie Muskelkrämpfe.

1. Verhaltensregeln bei Erschöpfungszuständen:

Verhalte dich ruhig und besonnen!
Überlege, welche Maßnahmen du ergreifen kannst/musst:
rufe laut und deutlich um Hilfe
gib deutliche Handzeichen
Rückenlage (Seestern): atme kontrolliert ein und aus
Bauchlage: das Gesicht liegt dabei im Wasser, atme ruhig und langsam aus, zum Einatmen Kopf anheben

2. Verhaltensregeln bei Krämpfen:

Verhalte dich ruhig und besonnen!
Beachte, der verkrampfte Muskel muss gedehnt werden!
Überlege, welche Maßnahmen du ergreifen kannst/musst:
gegebenenfalls kann ein schneller Wechsel der Schwimmtechnik den Krampf schon lösen
Wechsel der Körperlage
Dehnung der Muskulatur bis der Krampf sich löst
versuche den Beckenrand zu erreichen, falls nicht, in die Rückenlage wechseln

Wie löse ich einen Krampf:
Wadenkrampf: Fußspitze anfassen und zum Körper ziehen
Fußkrampf: entweder Massage oder die Fußspitze zum Körper ziehen
Oberschenkelkrampf: den Unterschenkel am Fußgelenk fassen und gegen den Oberschenkel drücken
Fingerkrampf: die Finger zusammenkrallen und spreizen

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